Der Weihnachtspulli-Generator

Coca-Cola glänzt ja nun schon seit Längerem immer mal wieder mit besonders ausgefallenen, kreativen und wirklich spaßigen Marketing- und Social-Media-Ideen.

Und nun reiht sich eine neue Online-Aktion in die Parade dieser Glanzstücke ein:
Der Coke Zero Sweater Generator.

Wer schon immer mal seinen eigenen Weihnachtspullover gestalten wollte, der kann das nun auf dieser Website tun. Und mit etwas Glück und tatkräftiger Unterstützung der Online-Community den Pulli auch tatsächlich bekommen. Denn die 100 am meisten gewählten Sweater werden nämlich wirklich hergestellt und an ihre Erschaffer geschickt. (Natürlich mit eingenähtem Coke-Zero-Label.)

Tolle Idee, toll umgesetzt! Spaß macht’s auch.
Ich hab’s schon ausprobiert, Ergebnis siehe unten. Wer will, kann natürlich gerne für meinen Pulli voten – ich freu mich drüber!

Let’s build! (Oder: Wie ich mich plötzlich zurück in die Kindheit wünsche.)

Ich habe in meinem Leben noch nie zuvor einen Werbespot der dänischen Spielzeugmarke Lego gesehen – und habe mich auch noch nie gefragt, wieso.

Doch nachdem ich soeben zum ersten Mal einen derartigen Spot sah, kann ich es noch viel weniger verstehen. Und zwar weil Lego einfach wie gemacht ist für die heile Welt der Werbung.

Ich kann in Kaufhäusern und Supermärkten nicht an Lego vorbeigehen, ohne zumindest einen flüchtigen Blick darauf zu werfen und mir vorzustellen wie schön es doch wäre mal wieder einen dieser gewaltigen Kartons aufzureißen und Stunden damit zu verbringen, ein Kunstwerk aus diesen kleinen Bausteinen zu erschaffen. Genau dieses Gefühl der Nostalgie und der Sehnsucht nach dem Spielen, nach dem Erschaffen – genau das weckt auch der Werbespot ‘Let’s build!’:

Die bewegende kleine Geschichte einer Vater-Sohn(-Hund)-Beziehung wird hier erzählt und Lego natürlich immer dabei. Ich bin begeistert. Lürzer’s Archiv ist begeistert. Und wer nicht begeistert ist, der hat wohl noch nie einen Legostein in den Händen gehalten.

‘Ein Werbespot wie ein Überraschungsei’

Der Spot für Apples neues iPad Air sei ‘ein Werbespot wie ein Überraschungsei’, schreibt Kolumnist Florian Blaschke vom t3n-Magazin.

‘Es ist wie mit einem Überraschungsei, bei dem man bis zum Schluss hofft, ein Happy Hippo erwischt zu haben, obwohl es schon beim Auspacken verdächtig gerappelt hat.’, führt er den Vergleich weiter. Ein Vergleich, der mir wirklich gut gefällt. Denn gemeint ist, dass man sich während der ersten 50 Sekunden des Spots fragt, für welches Produkt hier geworben wird, und vor allem: wer der Absender dieser Werbebotschaft ist. Etwa ein bekannter, aber in der Werbelandschaft kaum vertretener Schreibwarenhersteller?
‘Doch wie großartig wäre es gewesen, einer der großen Bleistifthersteller, Faber-Castell vielleicht oder Koh-i-Noor, hätte tatsächlich den Mut gehabt, solch einen Werbespot zu produzieren?’

Ja, das wäre es tatsächlich. Ein 1:02 Minuten langes Loblied auf den guten alten Bleistift. Für uns Nostalgiker und Verfechter der analogen Kommunikationskultur ein Traum.

Aber gut, wir können es nicht ändern. Natürlich ist es kein Happy Hippo – aber freuen wir uns nicht auch über eine erstklassige zusammenbaubare Eisenbahnlokomotive? Ü-Ei ist schließlich Ü-Ei. Und die Schokolade bleibt uns ja am Ende auch noch.

Google Chromebook macht gute Laune.

Dieser Spot für das neue HP 11 Chromebook macht einfach Spaß.
Sämtliche Produktvorteile werden hier mithilfe von altbekannten Charakteren und Clips hervorgehoben, dazu ein fetziger Song und ein schickes Design und fertig: Schon hat man einen Spot der gute Laune macht. Und damit auch ein Produkt das gute Laune macht. Ich hab’ jetzt schon richtig Lust, das Chromebook auszuprobieren. Und dazu ‘Move your Feet’ von Junior Senior im Ohr!

Wireless since 1945.

Auf diesen Augenblick warte ich seit Anbeginn der Zeit ähh dieses Blogs. Es ist nun an der Zeit, der Welt etwas zu präsentieren das mit absoluter Sicherheit ernst gemeint ist und keinen Zweifel daran aufkommen lässt. Diesen folgenden Spot nimmt man gerne ernst. Denn er ist einfach die geniale Antwort auf das Zeitalter der digitalen Publizistik, die viel zu lange auf sich warten ließ.

Beworben wird ein Produkt, das den Claim ‘Wireless since 1945’ trägt – und das zurecht, denn dieses Produkt kommt nicht nur mit 22,9 Millionen Pixeln, einem 40-Zoll-Flatscreen und faltbarem Unipaper Precision Body daher. Nein, es ist auch tatsächlich kabellos. Seit 1945.

DB – Drop the Beat

Fetter Beat, lässiger Flow und deepe Lyrics – so sind die Auszubildenden der Deutschen Bahn jetzt am Start. Und zwar mit ihrer West-Coast-mäßigen Rap Battle Single “Azubi-Song”, die in Rekordzeit auf Platz 1 der internationalen Wack Azubi Rap Charts kletterte.

DB steht nicht mehr länger für Deutsche Bahn.

DB steht jetzt für Drop the Beat!